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Unsere Schwerpunkte

Unser Kindergarten basiert auf drei Säulen:

  1. die religionspädagogische Arbeit
  2. die Inklusion 
  3. sowie das generationsübergreifende Arbeiten

Diese drei Säulen sind wesentliche Bestandteile unserer "Offenen Arbeit".

Unsere religionspädagogische Säule

Ausgangspunkt unserer Arbeit sind die "Grundsätze für das Erziehungs- und Bildungskonzept unserer katholischen Kindertageseinrichtungen" des Bistums Münster. Überzeugte christliche Lebens- und Werteinstellungen und der katholische Glaube prägen das Miteinander und die Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern. Dies wollen wir gemeinsam mit den Kindern leben.

Die Höhepunkte des Kirchenjahres bestimmen wesentlich den Ablauf unserer Feste wie zum Beispiel, Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern usw.

Unsere Säule der Inklusion

Gemeinsames Lernen mit allen Sinnen

Wir erleben Kinder in ihrer Einzigartigkeit und in ihrer großen Unterschiedlichkeit. Sie haben gerade in ihrer Verschiedenheit voneinander unsere Wertschätzung. Wir achten die Eigenart eines jeden Kindes. Wir erwarten kein genormtes Kind, das sich ausschließlich nach vorgegebenen pädagogischen Erwartungen verhält, sondern nehmen jedes Kind so an, wie es ist. Dadurch sind wir offen für die Ursprünglichkeit und den Reichtum des Kindseins. Dies entspricht unserem christlichen Menschenbild und einer Pädagogik vom Kinde aus. Bei uns wird jedes Kind ernst genommen und respektvoll behandelt. Die Kinder sollen sich bei uns als wertvoll erleben und sich bedingungslos angenommen und geborgen fühlen können. Wir sehen jedes Kind als individuelle Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen und einem eigenen Entwicklungsverlauf, deshalb lautet unser Leitsatz: 

"Alle Kinder werden gleich behandelt – nämlich individuell"

Normal?

Lisa ist groß.
Anna ist klein.
Daniel sitzt im Rollstuhl.
Julian rennt allen voran.
Fritz kann nicht sprechen.
Sophia redet wie ein Wasserfall.
Evi ist verschlossen.
Maja ist offen.
Naomi hat braune Haut.
Peter hat Sommersprossen.
Franz lernt schnell.
Sabine lernt langsam. 

Kennen Sie jemanden, der normal ist?
Nein, jeder ist irgendwie nicht normal.
Individualität ist normal.

Die Säule des generationsübergreifenden Arbeitens

Wir sehen unseren Kindergarten als Teil des Gemeinwesens und pflegen vielfältige Kontakte zu unterschiedlichen Einrichtungen und Berufsgruppen. 

Besonders mit dem Seniorenhaus St. Elisabeth, das unserer Einrichtung gegenüber liegt, stehen wir in intensiver und umfassender Zusammenarbeit. Es ist für uns eine Begegnungsstätte für vielfältige Kontakte zwischen unseren Kindern und den Seniorinnen und Senioren. 

Wir besuchen im regelmäßigen Rhythmus die Räumlichkeiten des St. Elisabethhauses. Es werden gemeinsame Feste gefeiert. Einmal im Monat besucht eine Kleingruppe von Kindern die Bewohnerinnen und Bewohner oder sie besuchen uns im Kindergarten. Dabei werden nach generationsübergreifenden pädagogischen Gesichtspunkten verschiedenste Angebote durchgeführt wie zum Beispiel Singen, Bewegungs- und Gestaltungsangebote, Märchengeschichten oder Plätzchenbacken. 

 

Der Offene Ansatz im Elementarbereich geht von einer kindorientierten und ganzheitlichen Pädagogik aus. Er sieht das Kind als vornehmlich eigenständig, selbsttätig und kompetent. Es ist der Akteur und Selbstgestalter seiner Entwicklung. 

Kindern wird grundsätzlich ein Freiraum bei der Wahl ihrer Spielpartner, der Spielinhalte und der Spielorte eingeräumt. Ihnen wird eine Vielzahl von Anregungen und Impulsen geboten, mit Hilfe derer sie eigenaktiv die Welt für sich entdecken können. Die offene Arbeit gewährt im Vertrauen auf die Selbstbildungskompetenz der Kinder mehr Autonomie und Selbstorganisation bei Lern-, Entwicklungs- und Bildungsprozessen. Auf diese Weise erlernen die Kinder im Lebensort Kindergarten selbstorganisatorisch den Zeitrahmen, Spielort und Spielpartner mitzubestimmen. 

 Zu unserem Raumangebot gehören:

  • der Kreativraum das Atelier mit dem Nebenraum das „Spielzimmer“
  • die Holzwurm-Stube im Atelier
  • der Konstruktionsbereich im Bauraum
  • der Bewegungsbereich in der Turnhalle
  • der Spiel- und Frühstücksbereich im Eingangsbereich in der Oase
  • die U3 Wichtelgruppe in ihren Gruppenräumen und mit seinen 3 Nebenräumen
  • der gesamte Außenspielbereich rund um den Kindergarten.